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Im Textzentrum wird derzeit an folgenden Projekten gearbeitet:
1. Das interkulturelle und schulformübergreifende Jugendmagazin:

Entstanden aus einem Workshopangebot für das Literaturfestival "Literatürk" 2007 arbeitet das Freestyle-Team unermüdlich aber mit Pausen ;-) an den Internetseiten weiter und plant auch eine Printausgabe des Magazins, das "Interkultur" jenseits aller Klischees und Erwartungen thematisiert oder selbstverständlich voraussetzt.
Ein Projekt für leichtentflammbare Köpfe.
Für Interessenten: freestylecocktail@googlemail.com.

2. Das Schreibhaus bot in der Vergangenheit online-Workshops in Kreativem Schreiben. Das angelegte System wird nun seit fast einem Jahr zu einer virtuellen Literaturakademie ausgebaut.

Mittlerweile geht es um umfassende literarische und philosophische Bildung als Grundlage kreativen oder sachbezogenen Schreibens. Geplant sind Rundflüge über die Philosophie als eine kreative Einführung in die Geschichte der Philosophie und Verführung zum eigenen Philosophieren; Vorlesungen mit Diskussionen über "Galimathologie und Rabulistik", deren Themen philosophischer, literarischer und allgemeiner Natur sind; Textvorstellungen und Romanfragmente, Entwürfe und ein Archiv für ungeschriebene Texte; desweiteren natürlich Workshops und zahlreiche Schreibanregungen.

3. Das Kulturprogramm - Zeitung für freie Kulturarbeit ist das dritte Projekt aus dem Schreibhaus/Textzentrum-Essen. In verschiedenen Formaten erscheint das Kulturprogramm immer wieder schon seit 14 Jahren in unregelmäßigen Abständen. Ein Periodikum ist aus Geld- und Personalmangel nie daraus geworden.
Angefangen hat die Zeitung für Kulturarbeit im Verlag Agentur Bülbül als ein Gemeinschaftsprojekt von Sandra Lahme, Mischa Delbrouck und Uri Bülbül Januar 1996. Das Motto: Das Ästhetische als Mittelpunkt unserer Erkenntnis. Von dieser Idee und von den daraus resultierenden Auseinandersetzungen mit dem Kulturbetrieb bis zur Betrachtung der Realisation des Kulturhauptstadtvorhabens im Ruhrgebiet ist das Kulturprogramm bis heute nicht abgerückt.

Aus Kulturprogramm Nr.1 Jan./Feb. 1996

In der Kombination mit dem Archiv für Kulturarbeit, kräftig gespeist aus den Unterlagen des Bundesverbandes Studentische Kulturarbeit e.V. soll ein KulturLabor entwickelt werden, das Kulturarbeit systematisieren und ihre Wirksamkeit erhöhen hilft. Auch der Wille, das KULTURPROGRAMM periodisch gedruckt erscheinen zu lassen, ist nach wie vor ungebrochen.

Wer Interesse an Redaktions- oder Archivarbeit hat, melde sich bitte bei uri@kulturprogramm.de!